Rangau

Ursprünglich war der Rangau einer der fränkischen mittelalterlichen Gaue. Die Bezeichnung leitet sich von dem Fluss Rannach in der Nähe von Bad Windsheim ab (Rannachgau).

Als Rangau wird die Landschaft zwischen dem Großraum Nürnberg und der Frankenhöhe in Mittelfranken bezeichnet. Er umfasst den Landkreis Fürth und Teile des Landkreises Ansbach. Teilweise wird auch noch der westliche Landkreis Roth bis zur Altmühl als südlicher Rangau zum Rangau gezählt.

Der Begriff findet vor allem im Tourismus Verwendung. Er wurde seit den 1930er Jahren, vor allem vom späteren Kreisheimatpfleger Valentin Fürstenhöfer propagiert.

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